Anna-Maria Hefele

Sängerin

 

Anna-Maria Hefele ist Obertonsängerin, Stimmkünstlerin und Sängerin und spielt Harfe und Nyckelharpa.

2018 schloss sie ihr Studium der Elementaren Musik- und Tanzpädagogik mit Hauptfach Gesang am Carl Orff Institut des Mozarteum Salzburg mit dem Master of Arts ab.

 

Seit 2005 beschäftigt sie sich intensiv mit dem Obertongesang (Stimmtechnik, bei der der Eindruck erweckt wird, dass eine Person zwei Töne zur selben Zeit singt), Kompositionen und Arrangements für Obertonstimme solo entstehen seit 2006. Ebenfalls in 2006 begann sie mit dem Bau von Musikinstrumenten für den Eigenbedarf wie Didgeridoo, Schwegel (alpenländische Querflöte aus Holz ohne Klappen mit sechs Grifflöchern), Okarina, Fozhobel (alpenländische Panflöte), Barock-Traversflöte, böhmische Hakenharfe.

 

Anna-Maria ist Obertonsolistin in verschiedenen Ensembles, wie  „Supersonus- The European Resonance Ensemble“, "The Lady & The Cat", "Kammerchor I Vocalisti" und im „Orchester der Kulturen“.
 Als Solokünstlerin gibt sie Konzerte mit (Oberton-) Gesang, Harfe und Nyckelharpa.

 

Seit 2015 ist sie Musikerin und Komponistin in der Frauen- Zirkusshow "Gynoides Project" in Stockholm. Im Jahr 2013 und 2019 wirkte sie mit in der Tanztheaterproduktion „Die Füße und Ohren der Engel- Leben mit Ersatzteilen“ von Yvonne Pouget und in 2014/2018 war sie ebenfalls im Team für ihre Tanztheaterproduktion „La Cattedrale Nel Vento“.

Von 2010 bis 2012 war sie als Sängerin und Obertonsängerin für das Stück „Garden of Other“ von Dominique Dumais beim Ballett des Nationaltheater Mannheim engagiert.

 

Anna-Maria Hefele sang im Deutschen Jugendkammerchor (Robert Göstl), im Obertonchor München (Matthias Privler) und beim Europäischen Obertonchor (Steffen Schreyer / Wolfgang Saus)

 

Seit vielen Jahren ist sie Mitglied bei den Garchinger Pfeifern unter der Leitung von Dr. Gerd Pöllitsch, die sich der ursprünglichen alpenländischen Volks- und Pfeifermusik widmen.

Als Musikpädagogin unterrichtet sie privat oder als Gastdozentin an Musikhochschulen, hält Vorträge über Obertongesang (Akustik, Funktionsweise, Notation und künstlerische Einsatzmöglichkeiten der Technik) und leitet Workshops für Obertongesang, Jodeln und Stimmimprovisation.

Von 2005 bis 2009 absolvierte sie eine Ausbildung zur Anschauungsmodellbauerin beim Deutschen Museum München, die sie als Jahrgangsbeste der Bundesrepublik Deutschland abschloss. Sie arbeitet immer noch gerne handwerklich, wenn auch jetzt eher um Musikinstrumente zu bauen; ihre Eltern sind beide Musikinstrumentenbauer.

 

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